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Bambus für Mosambik - Bambustransport
Weltweit - Gesellschaft zur Förderung lokaler Initiativen e.V. - Logo

Bambus für Mosambik.

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Mosambik
Maputo

Die Idee

Die Folgen des Klimawandels sind in Mosambik besonders stark zu spüren. Tropenstürme und Überschwemmungen vom Meer verwüsten immer häufiger ganze Regionen und zwingen Tausende Menschen zur Flucht.

Um Mensch und Umwelt besser zu schützen, setzt Weltweit e.V. gemeinsam mit seinem lokalen Partner ASSAMBA („Friends of Bamboo“) auf den Anbau und die Nutzung von Bambus als nachhaltiges Baumaterial. Bambus stabilisiert erodierte Böden, reduziert das Risiko von Überflutungen und ermöglicht den Bau stabiler Unterkünfte, die selbst starken Wirbelstürmen standhalten.

Dafür verfolgt das Projekt konkrete Ziele:

  • In mehreren Baumschulen werden Bambussetzlinge gezüchtet, um ausreichend Pflanzen für großflächige Pflanzungen bereitzustellen.
  • Auf erodierten Flächen, beginnend auf 60 Hektar südlich von Maputo, wird Bambus angebaut, um Böden zu sichern und Landschaften langfristig zu stärken.
  • Zudem entsteht ein Schulungszentrum, in dem die lokale Bevölkerung lernt, wie Bambus als nachhaltiges und widerstandsfähiges Baumaterial genutzt werden kann.

Durch den Fokus auf die komplette Bambus-Wertschöpfungskette, vom Anbau bis zur Nutzung, können wir sowohl das weltweite Klima entlasten als auch Menschen und Umwelt vor den zerstörerischen Folgen des Klimawandels retten.

Bambus gilt als echter Klimachampion: Ein Quadratmeter kann jährlich bis zu 100 kg CO₂ binden und richtig verbaut ist Bambus sogar stabiler als Stahl.

Mit deiner Unterstützung kann der Bambusanbau weiter ausgebaut, Wissen vermittelt und langfristiger Schutz für Menschen, Umwelt und Klima geschaffen werden.

Highlights von Weltweit

lokal initiiertes Projekt
Zusammenarbeit mit Universitäten aus Wiesbaden, Madrid und Maputo
verbindet Klimaretter aus über 20 Nationen
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Geh hin und her, nur niemals leer.
Leitspruch der „Macher“ von Weltweit

Klimaschutzprojekt

Bambus für Mosambik

ASSAMBA („Associacao Dos Amigos Do Bambu“) ist eine lokale Organisation im südlichen Mosambik, gegründet von Paulino Botao, einem Mosambikaner, der in Frankfurt lebt. Seit über zehn Jahren züchtet ASSAMBA Bambus, der Böden stabilisiert, Überschwemmungen vorbeugt und als nachhaltiges Baumaterial genutzt werden kann. Auf einer ursprünglichen 3 Hektar großen Farm wurden verschiedene Bambusarten zusammen mit Ananas, Maniok, Mais und Bohnen angebaut, erste Workshops für die lokale Bevölkerung durchgeführt und eigene Anbauversuche gestartet – alles mit minimaler Unterstützung von außen.

Inzwischen hat ASSAMBA erodierte Flächen bepflanzt, zahlreiche Workshops angeboten und Bambuskohle-Briketts hergestellt, die als Alternative zu Holzkohle massiven Rodungen der wenigen verbleibenden Wälder entgegenwirken. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf dem Anbau von Bambus, um Erosion zu verhindern, Überschwemmungen einzudämmen und genügend Material für nachhaltige Unterkünfte bereitzustellen.

Gemeinsam mit Universitäten aus drei Ländern werden Baupläne für sturmresistente, sechseckige Häuser entwickelt und die ersten Kurse eines umfassenden Bambus-Curriculums für ein zukünftiges Trainingszentrum aufgebaut. In den Pflanzungen, beim Bau der Bambuskonstruktionen und in den Schulungen sind vor allem junge und wirtschaftlich benachteiligte Menschen aus der Region aktiv eingebunden. Unterstützung kommt zudem von Helfer:innen aus Europa und angrenzenden afrikanischen Ländern, wodurch ein internationales Netzwerk von Expertise und Engagement entsteht.

Das Projekt verbindet lokale Initiative, nachhaltiges Bauen und Bildung und schafft Perspektiven für Menschen vor Ort. Gleichzeitig trägt es zum Klimaschutz bei, indem es Böden stabilisiert, CO₂ bindet und die Abhängigkeit von zerstörerischen Ressourcen reduziert.

Mit deiner Unterstützung kann ASSAMBA den Bambusanbau weiter ausweiten, Schulungen intensivieren und die Vision eines langfristig selbsttragenden Bambusprojekts in Mosambik Wirklichkeit werden lassen.

Über Weltweit

Der gemeinnützige Verein Weltweit - Gesellschaft zur Förderung lokaler Initiativen e.V. verfolgt grundsätzlich einen Bottom-up-Ansatz und folgt dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: Alle Projekte werden von Menschen aus der Projektregion geplant und umgesetzt. Um gleichzeitig eine Brücke von den lokalen Initiativen aus aller Welt zu uns nach Deutschland zu schlagen, fördert Weltweit e.V. internationale Studierende, die einen Abschluss in Nachhaltigkeitsstudien an einer Hochschule im Globalen Norden erworben haben.  Sie werden dabei unterstützt, Projekte der lokalen Bevölkerung in ihren Heimatländern zu leiten.

Das Bambusprojekt in Mosambik wurde von Paulino Botao initiiert und geleitet. Er hat in Indien nachhaltigen Tourismus und in Portugal Ressourcen Management studiert.

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